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Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

  Recherchen und Forschungen

Vorab, wer in Archiven, Museen, Dachböden usw. recherchiert, benötigt Zeit, Geld, Geduld und Kopfschmerztabletten. Kaffeekanne und selbst gemachte Stullen gehören zur Standardausrüstung, genauso wie eine Wanderkarte mit Kompass. Denn eigenartiger Weise befinden sich fast alle Archive in unmöglichen Gegenden und es existiert wohl kein anderes Informationsmedium, bei dem das Verhältnis zwischen Zeitaufwand und quantitativem Ertrag derart miserabel ausfällt.

Es ist schon erstaunlich, in der jetzigen marktwirtschaftlich orientierten Zeit gibt es plötzlich ein vielfältiges Interesse nach Spuren, Geschichten und Bildern über das Wachsen und Werden des ehemaligen Nähmaschinenwerkes in Wittenberge. Dem großen Interesse an Daten zur Nähmaschinenwerks-Geschichte steht ein ebenso großes Angebot an vielfältigen Informationen gegenüber. Aber diese Daten über das ehrwürdige Nähmaschinenwerk in Wittenberge liegen leider verstreut, und häufig unzureichend erfasst in unterschiedlichen Datenquellen vor, resultierend aus den unterschiedlichen Besitzverhältnissen und aus den territorialen Zuordnungen Wittenberges in seinen Geschichtsepochen. Daher kommen Forscher und Historiker an die Daten nur schwer oder überhaupt nicht heran und für Laienforscher ist es in der Marktwirtschaft zudem zu einer horrenden Geldangelegenheit geworden.

Die Redaktionscrew vom Veritasklub hat sich daher, seit 1993, das Ziel gesteckt, möglichst umfangreiche Daten und Materialien über die Lagerung der Informationen des Nähmaschinewerkes in Wittenberge zusammenzutragen. Das geschah und geschieht sowohl durch das Aufarbeiten der eigenen Sammlungen als auch durch das Ermitteln weiterer Quellen und das Erschließen externer Sammlungen. Die Crew recherchierte selbst oder ließen Freunde intensiv und oft sogar wissenschaftlich in fast einhundert Staats-, Landes-, Kreis- und Stadtarchiven, Hochschul- und Institutsarchiven, Medienarchiven, Privatarchiven, Unternehmensarchiven, Wirtschaftsarchiven, Verbandsarchiven, Kirchenarchiven, Museumsarchiven bis hin zu Archiv-, Patent- und Markenämtern usw. im In- und Ausland nach Unterlagen über das Nähmaschinenwerk bzw. über die Nähmaschinenfabrik suchen. Eine große Unterstützung, nicht nur in finanzieller Hinsicht, erhielten wir dabei von der Singer Company in New York. Aber auch zahlreiche namhafte Wissenschaftler, Historiker, Politiker, Archivare, Heimatforscher etc. und vor allem Nähmaschinenwerker unterstützten uns.

Entstanden ist so mit den Jahren eine umfangreiche und fast vollständige Datenbank über die Lagerung von Archivalien über das ehemalige Nähmaschinenwerk in Wittenberge. In dieser Datenbank wurden alle Daten erfasst, wo auch nur ein "Schnipsel" über das Nähmaschinenwerk aufzufinden war. Einzelne Informationen aus dieser Datenbank können beim Veritasklub, Büro Berlin, abgefragt werden oder die gesamte Datenbank kann auch in Form einer exklusiven Buchedition käuflich erworben werden.

Auf den nächsten Seiten lesen Sie einige Schlagzeilen aus unseren Forschungsarbeiten, die durch uns recherchiert und aufgedeckt wurden.

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Autor: Lothar A.K. Wuttke

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