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Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

  Recherchen und Forschungen

Die wichtigste Schlagzeile ist wohl, dass das Nähmaschinenwerk in Wittenberge, ausgehend von den geheimen Alliiertenverträgen von Jalta und Krim, niemals in seiner DDR-Ära dem amerikanischen Singer Konzern entzogen, niemals enteignet wurde! Wir zahlten eine horrende Miete an den Singer-Konzern und das wohl nicht in Ostmark. Erstmals veröffentlichten wir diese Tatsache, dass die ehemals sogenannten "Volkseigenen" Betriebe in der ehemaligen DDR im Prinzip gar nicht "Volkseigen" waren. Eigentümer/Besitzer waren ja nach wie vor die Kapitalisten. Dass diese Tatsache in der DDR nicht am schwarzen Brett hing, kann man nachvollziehen. Aber auch heute schweigen sich Poltiker, Wissenschaftler, Historiker und wie sie sich noch so betiteln dazu aus. Keiner aber auch Keiner von ihnen packt dieses Thema an. Oder dürfen sie es nicht?
[Quelle: State Historical Society of Wisconsin]

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Resultierend aus dieser obengenannten Tatsache ist es auch jetzt verständlich, dass das Wittenberger Werk im 2. Weltkrieg kaum beschädigt wurde. Amerikanische und britische Bomberpiloten hatten den strickten Befehl, Fabriken, die sich im Alliiertenbesitz befanden, nicht zu bombardieren.
[Quelle: Time Inc. Archive New York]

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Entgegen anders lautenden Informationen, wurde der letzte Singer-Werkleiter, Willi Starcke, nicht von der russischen Besatzungsmacht erschossen. Starcke wurde wegen angeblichen konterrevolutionären Tätigkeiten am 02.07.1945 in Brandenburg verhaftet und kam in das NKWD - Sonderlager Nr. 5 Ketschendorf, wo er am 03.09.1945 an Dystrophie verstarb.
[Quelle: Mitgefangene von Starcke und DRK-Suchdienst München]

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Der ehemalige Betriebsleiter des Nähmaschinenwerkes von 1950 bis 1952, Erich Röhr, flüchtete zu Ostern 1956 mit seiner Ehefrau in die Bundesrepublik.
[Quelle: Kurt Harroth]

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Tagebucheintrag vom 9. April 1946 - Deutschland: "Es heißt, die Fabrik sei die führende und wichtigste in Deutschland gewesen. Alle Produktionsanlagen und Nähmaschinen sind schon abtransportiert. 180 Waggons hat der Inhalt der Fabrik gefüllt. Die Gebäude sollen gesprengt werden, aber sie haben ein paar Maschinen für die Herstellung von Nägeln dagelassen. Und derentwegen bin ich nun hier, soll sie nach Berlin bringen."
[Quelle: Wladimir Gelfand]

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Autor: Andreas Coppeé

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