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Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

  An die Nähmaschinenwerkerinnen und Nähmaschinenwerker

Lieber Veritasklub,

in den Kreis der Gratulanten reihe ich mich gerne ein. Schließlich ist der 100ste Geburtstag einer Firmengründung ein wirklich rundes Jubiläum. Und mit den Namen Singer, Veritas und Naumann, made in Wittenberge, verbinden Brancheninsider eine markante Epoche in der wechselvollen Nähmaschinengeschichte

Ich hatte Gelegenheit, die Nähmaschinenfabrik Wittenberge in den 80-er Jahren kennen zu lernen. Meine fachkundigen Werkführer: Dr. Völzer, Frau Kaden und Wolfgang Eibisch. Die 80-er - das waren die wohl goldenen Jahre. Mit über 400.000 in der Stadt an der Elbe produzierten Naumann- und Veritas-Haushaltsnähmaschinen überrundeten die Wittenberger alle anderen europäischen Mitbewerber. Im damals noch geteilten Deutschland waren die Modelle in Ost und West - hier insbesondere in Versandhauskatalogen - gleichermaßen beliebt. Nach der Wende ein so jäher Fadenriss in Wittenberge. Ende 1991 verließ die letzte "Famula" das Band. Und schon im nächsten Jahr erfolgte das Aus für ein traditionsreiches Unternehmen. Schade. Ein tragisches Ende.

Und vielleicht wäre die Firma ja bereits vergessen, wenn es nicht den rührigen Veritasklub gäbe. Ich gratuliere nicht nur zum 100sten, sondern auch zu den Aktiven des Veritasklubs, die mit ihrem Engagement vorbildliches leisten. Sollte es vielleicht schon bald wieder Veritas-Modelle geben, wäre das auch ein Verdienst dieser Vereinigung.

Es grüßt herzlich

Peter Tönnishoff
Chefredakteur

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Herzlichen Dank

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