+ V E R I T A S L O U N G E +

Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

  Chief of Protocol - 17.03.2017

ReLaunch geglückt!

Als wir am 15.07.1995 absolut die Ersten waren im weltweiten Internet, die die Nähmaschine in den Kontext einer Webseite stellten, konnten wir vom großartigen Erfolg nur träumen. Nur mit der Hilfe von damaligen Abiturienten konnte der Klub dieses Vorhaben verwirklichen. Waren die Seiten damals noch in unserem "Prignitzportal" integriert, stellte sich aber bald sehr schnell heraus, dass kaum einer etwas von der Prignitz wissen wollte. Aber die "VERITAS" Nähmaschine rückte immer mehr in den Fokus der User. Deswegen erhielt die "Veritaslounge" im Jahre 1999 eine eigene URL. Von 1995 bis zum 31.01.2017 war uns dabei ARCOR (vormals Germany.net, Nexgo, Arcor, jetzt Vodafone) ein großzügiger Sponsor gewesen. Leider ging diese Ära zu Ende.

ARCOR vermittelte uns die 1&1 LE, wo wir seit dem 01.02.2017 unsere Webseiten liegen haben. Ein ReLaunch war aber vorab nötig gewesen. Weil einige HTML-Scripte bei 1&1 nicht mehr liefen. Die ReLaunch ist geglückt! Die Seiten wirken frischer und sind aufgeräumter. Darüber hinaus wurde zum 01.02.2017 ein weiteres Portal, separater Shop www.sewing-store.de für die Kult-Nähmaschinen aus Wittenberge, aufgeschaltet.

Wie oben schon erwähnt, gab es im Jahre 1995 nicht eine einzige Seite über Nähmaschinen im Internet. Auch der Artikel "Nähmaschinen" wurde von uns erst bei Wikipedia angelegt. An dem seit dem Jahre 2000 herrschenden Nähboom hat der Veritasklub einen sehr großen Anteil. Weit über 40.000 User (Statistik ForumRomanum) besuchen monatlich unsere extrovertierten Webseiten. Und mit über 800 Seiten, ehemals 1.600 Seiten, ist die "Veritaslounge" auch die umfangreichste Internetseite über Nähmaschinen und seiner Fabrikationsstätte. User aus über 50 Ländern riefen unsere Webseite auf. Darunter zahlreiche Prominenz aus dem In- und Ausland. Ein unschlagbarer Erfolg!

Bei allen, die daran mitgewirkt haben, möchte ich persönlich an dieser Stelle meinen herzlichsten Dank aussprechen. Insbesondere an die ehemaligen Wittenberger Nähmaschinenwerker und besonders an unseren brillanten Nähmaschinenfachmann, Herrn Leppin.

Last but not least, ReLaunch geglückt und es geht weiter!

  Chief of Protocol - 01.08.2016

SINGER-Kult nach über 100 Jahren

Zugegeben, es ist schon eine Weile her, da bat uns Frau Louisa Winn Hutton (Ur-Ur-Ur-Enkelin von Isaac Merritt Singer) einen eisernen "SINGER-Stuhl" für ihre Freundin, eine französische Prinzessin, zu besorgen. Fragezeichen in meinem Kopf. Als im Gespräch sich dann herausstellte, Frau Hutton erkannte diesen Stuhl auf einem Werkfoto von uns wieder, brach ich in lautem Lachen aus. Auf diesen ollen und harten Dingern wollte keiner bei Veritas darauf sitzen – auch ich nicht. Die Dinger standen sinnlos in den Abteilungen herum.

Wir recherchierten und ließen auch unsere Beziehungen zu den Auktionshäusern spielen. Treffer, es gab noch einige. Erblassen musste ich aber, was für eine dreistellige Summe man dafür bezahlen sollte. Die Prinzessin bekam aber ihren "SINGER-Stuhl". Gibt es heute in den Schlössern etwa noch Folterkammern?

Vor kurzem wurden in einem renommierten Auktionshaus solche Stühle wiederum versteigert und die alte Geschichte kam mir wieder in den Sinn – die Blässe zog in mein Gesicht, aber wie. Die Preise hatten sich verdoppelt, ja sogar verdreifacht!

"SINGER-Stühle", Design Epoche 1890 bis 1919, Herstelljahr um 1900, hergestellt in Großbritannien, Material Eisen und Holz, sind absolute Kultobjekte in gewissen Kreisen. Die Herrschaften bezahlen gerne Unsummen dafür, um so einen Stuhl ihr Eigen nennen zu dürfen.

Im Nähmaschinenwerk standen, mal überlegen – seit die Treuhand dort wütete, die "SINGER-Stühle" nicht mehr im Werk rum. Auch der mit Diamanten besetzte Karl-Marx-Orden ist seitdem verschwunden. Ich muss schnellstens nach Wittenberge zu Ralf von Hagen, dem Verwalter vom Gelände und mir die DDR-Alustühle mit schwarzer Polsterung unter den Nagel reißen. Man weiß ja nie.

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Kommentare: Lothar A. K. Wuttke

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