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Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

29.09.2003

Heilbronner Unternehmen spendierte zwei Nähmaschinen
Neue Veritas für die Sammlung

Wittenberge Produziert werden Nähmaschinen in der Elbestadt schon lange nicht mehr. Und doch gibt es seit diesem Herbst wieder eine ganze Reihe von Maschinen mit dem alten Namen "Veritas".

Ein Heilbronner Handels- und Vertriebsunternehmen hatte den Markennamen "Veritas" gekauft und lässt nun Nähmaschinen in China produzieren, für den deutschen und europäischen Markt.

Am Samstag kam Peter Fischer vom gleichnamigen Heilbronner Familienunternehmen in das Stadtmuseum nach Wittenberge. Eingeladen hatte ihn der Vorsitzende des Veritas-Klubs, Lothar A. K. Wuttke. Peter Fischer brachte sogar zwei nagelneue Veritas-Nähmaschinen der Reihe 5659 mit. Eine für die Nähmaschinen-Sammlung des Stadtmuseums und eine als Spende für den Prignitzer Landfrauen-Verein.

Nach der Übergabe probierte die Landfrauen-Vorsitzende, Petra Herbon, die Maschine auch gleich aus. "Klasse! Sie läuft sehr ruhig und näht fast von allein", so ihr geschultes Urteil. Auch der Leiter des Kultur-, Sport- und Tourismusbetriebes, Oliver Hermann, freute sich über das neue Exemplar. "Damit haben wir jetzt auch die modernste Veritas-Nähmaschine in unserer Sammlung."

Seit 1946 handelt die Firma Fischer mit Nähmaschinen. Den Namen "Veritas" kennt Fischer schon von Anfang an. "Ich wuchs ja in diese Branche im Betrieb meines Vater hinein, da wurde er mir fast mit in die Wiege gelegt." Wie Fischer berichtete, suchte man für eine Qualitätsnähmaschine einen Namen, der bekannt ist und für Qualität bürgt. So habe man sich entschlossen diesen Markennamen zu kaufen.

Erhältlich sein werden die Nähmaschinen, die es in verschiedenen Ausführungen und Preisspannen gibt, nur im Fachhandel.

Text: Sven Wendelmuth

Nach oben  Medien, Märkische Allgemeine Zeitung, 29.09.2003

Adaptation: Andreas Coppeé

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