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Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

21.01.2004

Über Winnarettas Nähmaschinenmusik
Morgen Feature zu Singer-Erbin

Wittenberge Musik auf Nähmaschinen? Kompositionen für Nähmaschinen? Winnarettas Nähmaschinenmusik? - Ja, das alles gab bzw. gibt es: Wer morgen ab 14.05 Uhr die Gelegenheit hat, den SWR 2 zu hören, kann sich davon überzeugen. Der Rundfunksender strahlt nämlich ein Feature des Komponisten Frieder Butzmann, Berlin, und des Kunsthistorikers Dr. Hansdieter Erbsmehl, ebenfalls Berlin, aus, das mit "Winnarettas Nähmaschinenmusik" überschrieben ist. Lothar Wuttke vom Veritasklub meldete sich aus Berlin, um auch die Leser des "Prignitzers", vor allem aber ehemalige Mitarbeiter des Nähmaschinenwerkes auf diese Sendung aufmerksam zu machen. Wuttke leitete zu DDR-Zeiten das nach der Wende abgebrannte Veritas-Klubhaus und den dort damals ansässigen Klub. Noch heute pflegen er und weitere Ehemalige die Erinnerung an das Nähmaschinenwerk, das vor 101 Jahren vom Singerkonzern errichtet worden war.

Und hier schließt sich auch der Kreis. Denn Winnaretta wurde 1866 als Tochter von Isaac Merritt Singer und dessen letzter Ehefrau Isabella Eugenie Summerville-Boyer geboren.

Die Singer-Tochter lebte in Europa, heiratete in zweiter Ehe den Prinzen de Polignac und nutzte ihr Erbe, um sich ein eigenes Reich der Kunst zu errichten, klärt Lothar Wuttke zu dieser interessanten Persönlichkeit auf. Die experimentellsten Kompositionen sollen in ihrem großen Musiksaal in Paris erklungen sein. Darunter auch der Versuch, das Nähmaschinengeräusch musikalisch umzusetzen.

Mit großem Interesse habe er, so Wuttke, zur Kenntnis genommen, dass eine Großnichte von Winnaretta heute in Berlin lebt. Vielleicht, so verriet Lothar Wuttke dem "Prignitzer", trifft ein "Veritasianer" bald eine echte "Singer".

Text: Barbara Haak

Nach oben  Medien, Der Prignitzer, 21.01.2004

Adaptation: Susanne Salender

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