+ V E R I T A S L O U N G E +

Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

14.05.2004

Uhrenturm ist wieder zu besichtigen
Jeden 1. Sonnabend im Monat sind Führungen

Wittenberge Vor wenigen Tagen wurde die neue Saison des Wittenberger Uhrenturms eröffnet. Mit anderen Worten: Jeden ersten Sonnabend im Monat können Interessenten einmal ins Innere dieses Wittenberger Wahrzeichens auf dem Gelände des ehemaligen Nähmaschinenwerkes schauen. Die Führungen beginnen immer um 14 Uhr.

Und dabei lockt, wer sich die Mühe des Treppensteigens macht, nicht nur der Blick über die Stadt. Nein, es gibt viel mehr zu sehen. So die Nähmaschinensammlung des Museums. Außerdem sorgten der Freundeskreis Nähmaschine, der Veritasklub, der Heimatverein und das Museum dafür, dass der Besucher in verschiedenen Etagen Interessantes über die Geschichte der Nähmaschine und des Werkes, das erst unter dem Namen Singer, später Veritas produzierte, erfährt. Eine Etage ist Kunstausstellungen vorbehalten. Gegenwärtig zeigt die Karstädterin Virginia Thiel ihre im Bild festgehaltenen weiblichen Akte in verschiedenen Stimmungslagen. Nicht zu vergessen natürlich das Turmcafè in der obersten Etage.

Wer allerdings dabei auch einen Blick von außen auf den Turm wirft, der wird garantiert über die unterschiedlichen Uhrzeiten stolpern, die der Turm anzeigt. Ralf von Hagen, Verwalter des Veritas Gewerbeparkes, zu dem der Uhrenturm gehört, hat dafür eine einfache Erklärung. "Es ist ein mechanisches Problem." Sämtliche vier Antriebsregler müssten erneuert werden. Allein das Material koste 3000 Euro, die Reparaturkosten würden sich auf 5000 bis 6000 Euro belaufen. "Das muss erst einmal eingespielt werden", so von Hagen.

Positiv dagegen, Besucher des Turmes können jetzt eine Toilette benutzen, so sie das Bedürfnis haben.

Text: Petra Ferch

Nach oben  Medien, Der Prignitzer, 14.05.2004

Adaptation: Nicolas Wendler

0.gif (43 Byte)

[Main]    [Index]    [Zurück]    [Weiter]