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24.11.2006

Das Singer-Werkauf Hochglanzseiten

Wittenberge Lothar A. K. Wuttke, über Jahre leitete er das Veritas-Klubhaus und ist heute beruflich in Berlin engagiert, hält im Klub der Ehemaligen die Fäden in der Hand und die Erinnerungen an das Werk, in dem zu DDR-Zeiten an die 3000 Mitarbeiter ihr Auskommen hatten, hoch. Dazu gehöre es auch, die Historie zu bewahren und zu erforschen. Die auf 200 Exemplare limitierte Ausgabe dokumentiert die Zeit des Betriebes, der über Jahrzehnte das Leben in der Stadt sehr nachhaltig prägte, von 1903 bis 1945. Es waren jene Jahre nach der Errichtung der Fabrik, in denen der Singer-Konzern Besitzer war.

Zu sehen sind auch Aufnahmen, die bisher noch nicht publiziert wurden. Im hiesigen Museumsarchiv und wie Lothar A. K. Wuttke gestern wissen ließ, habe der Konzern auch diese Ausgabe finanziert, "von der etwas 80 Prozent schon vergeben sind". Kein Wunder, wenn man weiß, "dass die letzte geschlossene Publikation über das Singer-Werk 1940 erschien". Mit Einzelpublikationen sind in den letzten Jahren zum Beispiel Heinz Muchow und Hans Eichel an die Öffentlichkeit getreten, merkte der Vereinsvorsitzende an und gab gleichzeitig einen Ausblick auf ein weiteres Vorhaben des Klubs. In Vorbereitung ist der Band 3 des Fotoalbums mit dem Untertitel "Veritas".

Im Herbst 2007 soll voraussichtlich der Bildband erschienen, der sich mit der Werksgeschichte von 1945 bis zur GmbH-Gründung und der Betriebseinstellung nach der Wende befasst. Das Singer-Buch gibt es in der Stern-Buchhandlung (einem ehemaligen Singer-Haus) und in der Bücherstube.

Text: Barbara Haak

Nach oben  Medien, Der Prignitzer, 24.11.2006

Adaptation: Andreas Coppeé

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