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14.12.2007

Kein Gebot für den Veritaspark / Halbes Jahr Zeit für neues Verfahren

Neurupin/Wittenberge Mit einem in jeder Hinsicht enttäuschenden Ergebnis endete gestern die Zwangsversteigerung des Veritasparks Wittenberge am Amtsgericht Neuruppin. "Es wurde nicht ein einziges Gebot abgegeben", sagte Gerhard Pries, Pressesprecher am Amtsgericht Neuruppin. Daher wurde das Verfahren eingestellt. "Der Gläubiger hat jetzt ein halbes Jahr Zeit, die Wiederaufnahme zu beantragen", erklärte Gerhard Pries, der als Richter m Amtsgericht tätig ist.

Dabei waren hohe finanzielle Ziele mit der Zwangsversteigerung verknüpft. In einem Gerichtsgutachten war das Grundstück nebst allen Gebäuden mit etwa vier Millionen Euro bewertet worden. Dass diese Vorgabe erreicht werden würde, hatte unter anderem Lothar Wuttke vom Veritasklub in Berlin schon vorab bezweifelt. Aber das Ausbleiben jeglicher Gebote zeigt, dass niemand bereit war, wenigstens die nach Festsetzung niedrigstmögliche Summe auszugeben. "Das wären rund 32000 Euro gewesen", erklärte Gerhard Pries. Der Großteil des Betrags wären Verfahrenskosten gewesen, erst der darüber liegenden Teil hätte die Forderungen der Gläubigerbank zu Teilen erfüllen können. Wie die Gläubigerin, die Coreal Credit Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main, mit der Immobilie umgehen will, war gestern nicht in Erfahrung zu bringen – Ansprechpartner waren nicht erreichbar.

Ralf von Hagen, mit der Verwaltung des Gewerbeparks betraut, sieht den Ausgang der Auktion mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "Es gibt zwar weiter keine Rechtssicherheit, aber wenigstens kommen keine Heuschrecken."

Text: aka

Nach oben  Medien, Märkische Allgemeine Zeitung, 14.12.2007

Adaptation: Susanne Salender

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