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Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

14.02.2008

INGENIEURBAUKUNST "Nähmaschine" steht auf exklusiver Liste

Wittenberge Das Nähmaschinenwerk in Wittenberge steht auf der deutschlandweit gültigen "Liste auszeichnungswürdiger Ingenieurbauwerke". Darüber informiert der Veritasklub in Berlin. "Im Prinzip wussten wir es schon immer, da steht etwas Besonderes an der Bad Wilsnacker Straße in Wittenberge", teilt der Klub mit. "Seit Herbst 2007 ist es jetzt bundesweit amtlich – das Nähmaschinenwerk Wittenberge ist nicht nur ein Juwel, es ist ein ungeschliffener Diamant für die Stadt Wittenberge geworden."

Ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat der Bundesingenieurkammer, unter ihrem Präsidenten Karl Heinrich Schwinn setzte das Gebäudeensemble des Nähmaschinenwerkes (Uhrenturm und angrenzendes Werksgebäude) vom Hamburger Architekten Felix Ascher auf die besagte Liste. Der Vorschlag dazu kam vom renommierten Professor der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, Michael Mende. Mende ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bundesingenieurkammer. Die Liste, erst im Herbst 2007 aufgestellt, umfasst zurzeit 70 Bauwerke, die für eine Auszeichnung mit dem Titel "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst" in Frage kommen. Neben dem Nähmaschinenwerk finden sich dort solch markante Bauwerke wie das Schiffshebewerk Niederfinow, der Hamburger Elbtunnel, der Berliner Funkturm oder den Flughafen Tempelhof – historische Ingenieurbauwerke, die von der Genialität vergangener Generationen erzählen.

Deshalb ehrt die Bundesingenieurkammer seit 2007 Bauwerke, die wichtig für die Entwicklung des deutschen Bauingenieurwesens waren, mit diesem Titel "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst". Die Bauwerke müssen sich in Deutschland befinden und älter als 50 Jahre sein. Mit der Auszeichnung ist die feierliche Einweihung einer Tafel am Bauwerk verbunden. Begleitend erscheint eine Publikation. Im Dezember 2007 erhielt das Schiffshebewerk Niederfinow, als erstes Bauwerk, diese Auszeichnung.

Text: MAZ

Nach oben  Medien, Märkische Allgemeine Zeitung, 14.02.2008

Adaptation: Susanne Salender

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