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Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

22.11.2008

PUBLIKATION: Bitteres "Veritas"-Ende dokumentiert

Vierter Band der Edition zum Nähmaschinenwerk liegt vor

Wittenberge Mit dem vierten Band der Edition zum Nähmaschinenwerk Wittenberge unter dem Titel "Liquidation" hat der Jugendklub Veritas als Herausgeber des 52 Seiten starken Bildbandes die chronologische Geschichte des renommierten Werkes, das 1903 am Ufer der Elbe gegründet wurde, abgeschlossen. Lothar Wuttke vom Jugendklub übergab gestern im Wittenberger Museum das erste Exemplar an einen Nicht-Nähmaschinenwerker, an Landrat Hans Lange.

Zwei Gründe gab es dafür: Erstens, weil die Kreisverwaltung wichtiges Material und neue Informationen zum beschriebenen Zeitabschnitt von 1989 bis 1992 beisteuerte, und zweitens, weil das damalige Landratsamt mit Rainer Neumann sich vehement um den Kauf des Industriegeländes mühte und letztlich zur "Einsicht" kommen sollte: Es war nicht gewollt. "Diese Formulierung ist noch gelinde ausgedrückt", fasste Hans Lange seine Erinnerungen an diese Prozesse bis hin zur Liquidierung der so genannten Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft Wittenberge (QBW) zusammen, die schließlich abgewickelt werden musste.

Auch für den damaligen QBW-Geschäftsführer Gerd-Rüdiger Riek war diese "Erkenntnis" ein bitterer Weg. Er gehört zu den Autoren des Buches und war zur Präsentation ebenso zugegen wie Eckart Topp und Klaus Völzer von der letzten Betriebsleitung des Veritas-Werkes. Das neue Buch erscheint in einer ersten Auflage von 200 Exemplaren und ist ab kommenden Montag im örtlichen Buchhandel für 44 Euro erhältlich.

Angedacht sind weitere Publikationen, die sich mit dem Betriebsleben, der Freizeit oder verschiedenen Rekorden beschäftigen, stellte Lothar Wuttke in Aussicht.

Text: ch

Nach oben  Medien, Märkische Allgemeine Zeitung, 22.11.2008

Adaptation: Susanne Salender

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