+ V E R I T A S L O U N G E +

Offizielle Seite des Nähmaschinenwerkes Wittenberge

 

02.02.2009

Klub setzt "Veritasianern" ein Buchdenkmal

Wittenberge Der Veritasklub hat das sechste Buch aus seiner Reihe über das Nähmaschinenwerk Wittenberge in Angriff genommen. Es handelt sich nach den Worten von Klubvorsitzenden Lothar Wuttke um das wohl wichtigste dieser Edition. "Nach fünf sehr erfolgreichen Büchern wagen wir uns nun an den Band, der den 'Veritasianern' gewidmet ist", sagt Klubchef Wuttke. "Veritasianer", so soll auch Titel des Buches lauten. "Wir hoffen, dass es schon im Herbst dieses Jahres erscheinen kann."

Weshalb es für den Klub, der die Erinnerung an das mit der Wende geschlossenen Werk pflegt und erhält, der bedeutendste Band aus der geplanten zehnbändigen Ausgabe sein wird, erklärt Wuttke: "Im Mittelpunkt sollen die Nähmaschinenwerkerinnen und Nähmaschinenwerker stehen, die nach 1945 den Wittenberger Betrieb an die zweite Stelle unter den weltweit führenden Produzenten katapultierten." Nur das Werk in Podolsk (UdSSR) hätten mehr Nähmaschinen als die Elbestädter produziert. "Wir sind davon überzeugt, dass die 'Veritasianer' sich ein Denkmal verdient haben. Der Klub will das mit seinem Buch leisten."

In dem Band sollen, so erklärt es Wuttke, möglichst viele der ehemaligen Veritas-Beschäftigten sich wiederfinden. "Es wird sich um eine Art biografisches Lexikon handeln, das in dieser Art noch nicht existent ist." "Aufgenommen werden Kollegen, die nach 1945 im Nähmaschinenwerk gelernt bzw. gearbeitet haben. Kollegen, die früher dort beschäftigt waren, haben wir mit Band 5 unserer Reihe, den 'Singerianern' bereits ein Denkmal in Form eines Buches gesetzt."

Da der Klub für die "Veritasianer" auf kein Archiv zurück greifen kann, weil "in den Wendejahren fast alles vernichtet worden ist, benötigen wir die Hilfe möglichst vieler ehemaligen Betriebsmitarbeiter oder ihrer Verwandten". Der Veritasklub bittet die Beschäftigten, sich möglichst umgehend bei ihm zu melden. "Wir suchen folgende Daten: wann und wo geboren, von/bis im Nähmaschinenwerk gearbeitet (Lehre, Studium, Abteilungen) und wir hätten auch gern ein Passfoto von dem bzw. der Betreffenden." Es müsse sich nicht um ein Bild aus der damaligen Zeit handeln, wichtig sei überhaupt eine Aufnahme.

Um das Verfahren zu erleichtern, hat der Klub nach Wuttkes Worten mit Foto-Podiebrad eine Kooperation vereinbart. Sollte man sich dort sein Passfoto für die "Veritasianer" anfertigen lassen, werde die Aufnahme von dort nach Wunsche auf elektronischem Weg an den Veritasklub weitergeleitet. Die Anschrift für Einsendungen: Veritasklub, Kummerower Ring 1, 12619 Berlin. Kontaktmöglichkeit besteht auch unter: Telefon 030/5630076 oder per E-Mail: veritasklub@arcor.de.

Text: Barbara Haak

Nach oben  Medien, Der Prignitzer, 02.02.2010

Adaptation: Henry Kannus

0.gif (43 Byte)

[Main]    [Index]    [Zurück]    [Weiter]